Wird der Schweizer Traum nun endlich in Erfüllung geht?

11.07.2019 - Gstaad

Können Hüberli/Betschart den langersehnten Schweizer Traum einer goldenen Kuhglocke endlich erfüllen?

Die Schweizer Fans warten nun schon lange darauf, endlich eines ihrer Heimteams Gold gewinnen zu sehen.

Könnte es dieses Jahr denn nun soweit sein, dass es ein Schweizer Team auf die Spitze des Podiums schafft?

Tanja Hüberli und Nina Betschart werden jedenfalls alles dafür geben, um es zu schaffen.

Nach einem sensationellen Lauf bei den Weltmeisterschaften, wo sie es bis ins Halbfinale geschafft haben, sind die beiden Schweizerinnen nun bereit für das Heimturnier. In Hamburg hatten sie einem Matchball zum Einzug ins Finale, den sie aber nicht verwerten konnten. Stattdessen mussten sie beim Bronzemedaillenmatch eine Niederlage hinnehmen, doch ein vierter Platz beim größten Turnier ihrer Karriere ist ebenso eine tolle Leistung.

Jetzt – vielleicht, vielleicht, vielleicht – könnten Tanja/Nina das Team sein, welches es für die Schweiz nun endlich auf die Spitze des Podiums schafft.

Durch ihre zwei Siege im Poolspiel haben es die Topgesetzten Spieler unter die letzten Sechzehn geschafft. Beim letzten Sieg mit 21-18, 21-16 gegen die Italienerinnen Marta Menegatti und Viktoria Orsi Toth zeigten die beiden eine beeindruckende Leistung in der Defensive und Offensive.

Nachdem das Duo dieses epische Halbfinale gegen die späteren Weltmeisterinnen Melissa Humana-Paredes und Sarah Pavan verloren haben, flossen einige Tränen. Auch diesen Sonntag könnten wieder Tränen fließen, doch dieses Mal vielleicht nicht aufgrund einer Enttäuschung.

In der Beachvolleyballgeschichte von Gstaad schafften es die Schweizer Damen erst eine einzige Medaille zu holen: 2012 gewannen Simone Kuhn und Nadine Zumkehr Bronze. Wenn es jemals einen Zeitpunkt geben sollte, dies zu ändern, dann jetzt.

Wenn das Duo am Freitag auf den Center Court zurückkehren wird, werden die beiden alle ihre Fans hinter sich haben, denn es geht um den Einzug ins Viertelfinale am Sonntag.