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2018-07-04 11:00:00 CEST

Ein Jahrzehnt Höhenflug für Alison in Gstaad

Im Jahr 2008 spielte der Brasilianer sein erstes Turnier in den Alpen und darf eben dort nächste Woche sein 10-jähriges Jubiläum feiern.

Alison Cerutti, ein FIVB World Tour Veteran, hat in den letzten 15 Jahren an 41 verschiedenen Orten auf der ganzen Welt Beachvolleyball gespielt. 

Sobald der Sommer vor der Tür steht, wird dem brasilianische Olympiasieger eines ganz deutlich bewusst: Es ist Zeit, endlich wieder Gstaad

Nächste Woche wird „das Mammut“ einmal mehr die Berge besteigen, um beim Swatch Major Gstaad zwischen dem 10. und 15. Juli teilzunehmen. 

Das Turnier in diesem Jahr besitzt allerdings einen noch höheren Stellenwert in der Karriere des 32-jährigen Blockers: Sein 10-jähriges Jubiläum.

Als aufsteigender Stern der FIVB World Tour, bekam Alison im Jahr 2008 eine unerwartete Einladung von dem legendären Emanuel Rego, dem damaligen amtierenden Olympiasieger. Alisons zukünftigen Partner Rego gab ihm die Möglichkeit das Turnier, das von vielen für eine Zeit lang als das Unglaublichste der Tour bewertet wurde, mitzuerleben. 

„Gstaad ist immer ein erstaunliches Phänomen“, erzählt Alison. „2008 war eine fantastische Erfahrung. Vor allem, weil wir zu dieser Zeit keine festen Partner waren. Ich bin für den verletzten Ricardo eingesprungen und dann wurden wir auch noch Dritter! Unglaublich! Ich verbinde ausschließlich großartige Erfahrungen mit diesem Turnier“ 

Das Turnier in den Schweizer Alpen war für den Brasilianer immer ein Fixpunkt. Alison hat seit 2008 kein einziges Turnier in Gstaad verpasst, was die Alpenstadt zu seinem häufigsten Ziel auf der Tour macht. 

Das „Mammut“ war in den letzten zehn Jahren auch sehr erfolgreich in Gstaad:
zwei Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille mit drei verschiedenen Partnern – Emanuel, Bruno Schmidt und Harley Marques. Den letzten Sieg errang Alison mit Bruno beim ersten Major in den Bergen im Jahre 2015. 

Aber für den Brasilianer, der in dieser Saison mit dem Weltmeister Andre Loyola spielt, geht es in Gstaad nicht nur darum Ergebnisse zu erzielen. Die 10,000 Einwohner große Stadt und die gesamte Atmosphäre der Veranstaltung, die seit dem Jahr 2000 Teil der Tour ist, machen das Gstaad Major zu einem ganz besonderen Tour Stopp innerhalb der Beach Major Series. 

„Es ist wie in einem Märchen, denn es sieht so aus als ob du in einer Miniaturstadt spielst“, fügt Alison hinzu. „In den 10 Jahren, in denen ich dort gespielt habe, hat sich die Stadt sehr weiterentwickelt. Das Wetter ist verrückt, da es sich so häufig schnell verändert. Nichts desto trotz ist es immer eine unglaubliche Woche dort. In dieser außergewöhnlichen Atmosphäre zwischen den Bergen spielen zu können, verzaubert mich immer wieder aufs Neue“. 

Ein besonderes Merkmal Gstaads ist die Auswirkung der Höhenluft, die von den Spielern wahrgenommen werden. In fast 1000 Metern über dem Meeresspiegel, herrschen ein paar andere Bedingungen. Für den Brasilianer sind jedoch einige Trainingseinheiten mehr als ausreichend um sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.  

„Das Spiel ändert sich ein bisschen, aber es ist keine große Sache“, gibt Allison zu. „Der Ball schwebt ein wenig mehr als sonst bei Aufschlägen und es ist ein bisschen schwerer zwischen den Ballwechseln zu atmen. Aber es ist kein wirkliches Problem, wenn du einen Tag vor dem Turnier dort trainierst.“ 

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und bis bald in Gstaad! 

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