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2018-06-27 11:00:00 CEST

Lost in translation: Schweizerdeutsch

Lost in translation: Schweizerdeutsch

Jeder, der schon einmal einen Schweizer getroffen hat, weiß: Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Beim Schweizerdeutsch kann man schnell mal glauben, dass es eine neue Fremdsprache ist.

Für alle, die keine Deutsch-Muttersprachler sind: die erste Lektion ist, dass Deutsch nicht nur eine gesprochene Sprache ist, sondern gleichzeitig auch eine Vielfalt an Dialekten und Akzenten ist. Es gibt natürlich Wörterbücher, die mehr oder weniger ein Regelbuch darstellen, wie Deutsch gesprochen werden sollte, aber die Realität des gesprochen Deutsches sieht in den verschiedenen Regionen und Ländern anders aus. Schwyzerdütsch isch ä Sommelbezeichnig fir diejenige alemannische Dialekt, wu in dr Schwyz gredt wärre und gilt als eigene Sprache.

Und ab diesem Zeitpunkt kommen wir ins Spiel. Denn wir sind hier um Wissenslücken auszufüllen.

Hier ist die perfekte Reisevorbereitung für Gstaad: ein paar schweizerdeutsche Ausdrücke und ihre Erklärung. Urlaub und Sprachbarriere? Welche Sprachbarriere?

1. Trichle

Bedeutet in etwa: Läutende Kuhglocken

Phonetisch Aussprache: Tri-kre-(einfach vorstellen, dass du ein Vampir bist und in der Kehle einen kleinen Huster die Kehle raufwandern lässt)-le

Angwandt: „Hey Leute, lasst uns nach dem Match am Center Court trichle gehen!“

Wann wird es benutzt: ihr solltet immer in Gstaad sein und wirklich eine Kuhglocke bei euch haben.

Warum lieben wir dieses Wort? Weil man es wirklich nur in Gstaad verwenden kann.

2. Müntschi

Bedeutet in etwa: ein kleiner Kuss

Phonetisch Aussprache: Muint-chi

Angewandt: „Was hältst du von einem Müntschi?”.

Wann wird es benutzt: wenn ihr euch sicher seid, dass euer Müntschi-Gegenüber auch wirklich gemüntschit werden möchte. Einfach fremde Leute fragen könnte zu einem paar verwirrten Blicken führen. 

Warum lieben wir dieses Wort? Es klingt einfach viel süßer als Kuss.

3. Difig

Bedeutet in etwa: schnell

Phonetisch Aussprache: Diiiif-ik

Angewandt: „Hast du gesehen, wie difig der Ball war?”

Warum lieben wir dieses Wort? Es klingt wie eine französische Nachspeise.

4. Hinacht

Bedeutet in etwa: Heute Abend

Phonetisch Aussprache: Hii-naaaaa-krt (Nochmal das Vampirgeräusch bitte)

Angewandt: „Wann fahren wir nach Gstaad? Hinacht”

Warum lieben wir dieses Wort? Es macht gleich alles viel ernster. Mit Leuten die Hinacht statt heute Abend sagen ist wirklich nicht zu Spaßen.

5. Kömmerlä

Bedeutet in etwa: einkaufen

Phonetisch Aussprache: Kuer-mehr-lee

Angewandt: „Lasst uns kömmerlä gehen!“.

Warum lieben wir dieses Wort? Man klingt gleich wie ein Schweizer Original.

6. Danke z hudel u z fätze

Bedeutet in etwa: Vielen, vielen Dank!

Phonetisch Aussprache: Dahn-keh z hoodel oond t-zeh fettzeh

Angewandt: Wenn jemand dein Leben gerettet hat. Okay vielleicht nicht ganz so extrem, aber du verwendest es wenn „Vielen, vielen Dank!“ nicht genug ist, um die Dankbarkeit auszudrücken.

Warum lieben wir dieses Wort? Weil wenn ihr das wirklich aussprechen könnt, dann könnt ihr jede Sprache dieser Welt sprechen.  

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